Produktinformationen "Glenlochy Fassdeckel "
Ein Stück schottische Whisky-Geschichte: Originaler Fassdeckel aus der seit 1983 geschlossenen Glenlochy Whiskybrennerei. Das dazugehörige Fass wurde zuletzt 1970 befüllt. Die Fassnummer 1309 macht diesen Fassdeckel zu einem individuellen Unikat. Um höchste Qualität zu gewährleisten, wurde der Fassdeckel sorgfältig ausgewählt und von unseren Tischlern in liebevoller Handarbeit veredelt.
Als Dekoration
Für die Verwendung als Dekoration ist der Fassdeckel auf der Rückseite stabilisiert und mit einem Aufhänger versehen. Dadurch kann er unkompliziert und sicher mit einer Schraube an der Wand aufgehängt werden.
Als Tischplatte
Für die Verwendung als Tischplatte wird die Rückseite des Fassdeckels begradigt und mit einer 8 mm starken, schwarz lackierten MDF-Platte verstärkt. Dadurch erhält der Fassdeckel eine ebene Auflagefläche und zusätzliche Stabilität.
| Brennerei: | Glenlochy |
|---|---|
| Jahr: | 1970 |
| Region: | Highlands |
| Farbe: | Schwarz |
| Gewicht: | 6 kg |
| Breite: | 62 cm |
Glenlochy
Die Glenlochy Distillery wurde 1898 von David McAndie in Fort William gegründet. Am Fuße des Ben Nevis und direkt am River Nevis gelegen. Dank eines eigenen Gleisanschlusses an die West Highland Railway war Glenlochy hervorragend an den Handel mit den Blendhäusern Glasgows angebunden.
Ab 1901 produzierte die Brennerei vor allem für die Blend-Industrie. Trotz ihrer hochwertigen Destilate erschienen zu Betriebszeiten keine offiziellen Single Malts. Erst Diageo brachte in den 1990er Jahren einige rare Abfüllungen heraus.
Die Geschichte Glenlochys ist geprägt von wirtschaftlichen und politischen Einschnitten. Stilllegungen nach dem Ersten Weltkrieg, eine Wiedereröffnung 1937 unter Associated Scottish Distillers, erneute Unterbrechung im Zweiten Weltkrieg. Ab 1953 war die Brennerei Teil der Distillers Company Limited (DCL), wurde modernisiert und 1971 neu in Betrieb genommen. Doch bereits 1983 fiel sie, wie viele ihrer Zeit, dem Marktüberangebot zum Opfer.
Nach der Stilllegung wurde das Gelände großteils abgerissen, doch der charaktische Pagodenkamin von Charles Doig blieb erhalten und steht heute unter Denkmalschutz
Glenlochy galt als fortschrittlich in Technik und Organisation. Ihre Lage, das klare Wasser vom Ben Nevis und die architektonischen Details verleihen ihr bis heute einen besonderen Platz under den "verlorenen" schottischen Brennereien.
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